Paderborn die Stadt mit allen Cachetypen

Mit leichter Bewölkung im Kopp (Migräne lässt grüßen) mischte ich heute mit der Familie die Stadt Paderborn auf. Ziel des Tages war es, eine selbstauferlegte Challenge zu absolvieren und dabei alle machbaren Cachetypen zu loggen. 

Den Start machte ein Earthcache im Quellgebiet der Pader. Die Antworten für die Fragen aus der Cachebeschreibung mussten zwar geschätzt werden – Merke: Nächstens auch ein Thermometer zum Cachen mit einpacken – aber Tante Google hat uns nicht hängen lassen und so waren unsere Ergebnisse zu verifizieren. 

Weiter ging es anschließend zu einem neu aufgelegten Virtuellcache „Paderborner Hasenfenster“, der im Kreuzgang des Domes zu lösen ist. Logbedingung für diesen Cache ist ein Foto mit GPS und dem Hasenfenster. 

„Der Hasen und der Ohren drei und doch hat jeder Hase zwei“.

Vom Dom aus verschlug es uns an unsere nächste Station mit Webcamcache. Dieser Cachetyp erfordert eine kameraüberwachte Stelle, die man dann im Internet ansehen kann. Man posiert also fein sichtbar im Bild (hüstel – ich hatte meine gelbe Jacke leider nicht an) und muss zum Loggen dann das Bildschirmfoto hochladen.

Der Tradi „Pinboard“ hatte uns schon beim Heraussuchen neugierig gemacht, da dieser vor Favoritenpunkten förmlich strotzt. In der Touri-Info gibt man einen eigenen Pin ab und bekommt dafür einen Pin der Stadt Paderborn und darf sich dann ins Logbuch eintragen.  Coole Idee und mein Button (ganz unten rechts) hängt jetzt in Paderborn 🙂


MULTI „125 Jahre öffentliche Wasserversorgung Paderborn“ Bei diesem Multi durch die Stadt ging es an einigen Sehenswürdigkeiten entlang. Mit unserem Cacherbesteck entging uns kein Hinweis, so dass wir am Ende das Final heben konnten.

Tradi Heidi begegnete uns dann auf dem Einkehrschwung zum Finale vom Mysterymulti. Der jungen Dame fix unter den Rock geschaut, konnte schnell geloggt und fotografiert werden. 

Der MYSTERYmulti auf den Spuren des hl. LIBORIUS endete quasi wieder am Ausgangspunkt unseres Tages und auch hier ließ sich mit den Lösungen aus den Stationen am Ende das Schloss und somit die feine Dose (ein Briefkasten) öffnen. 

Den Abschluss des Tages bildeten ein „LETTERBOXcache des Spions“ und der
WHEREIGO „1. Paderborner Reversecache“. An beiden Stellen wurden wir dank der hervorragenden Vorarbeit des Göttergatten mit einem Stempellog und einer Dose unter einer Brücke schnell fündig. Dies war auch ganz gut, da ich bei der letzten Suche schon mit der Taschenlampe unter die Brücke krauchen musste. Insgesamt war dies ein schöner und abwechslungsreicher Tag in Paderborn. Und selbst ohne Geocaching lohnt sich ein Besuch dieses hübschen Städtchens. 

Advertisements

51 Caches in 4 Stunden …

… oder DosenSuchenLeichtgemacht 🙂

Schon die Entscheidungsfindung für die Gestaltung des heutigen Tages dauerte ein wenig länger. Schließlich wollte das Zeitfenster für das gute Wetter optimal ausgenutzt werden, ohne mit dem Cachemobil zu weit fahren zu müssen.

Sehr gut und ausgiebig abgefrühstückt ging es dann ohne Pubertier zum Heiligenberg nahe Höxter. Gute 14 km vor der Brust wanderten wir „wellnesscachend“ durch Wald und Flur. Die Dosen waren ausnahmslos easypopeasy zu finden, so dass wir mit durchschnittlich 5km/h Laufgeschwindigkeit zügig voran kamen.

Auch die Wegstrecke war heute für das Schuhwerk gut zu machen und wir sahen zur Abwechslung hinterher nicht aus wie die Erdferkel. Trotzdem hat sich der Göttergatte einmal am Hang lang gemacht und auch der Lieblingsschwager hatte Kollateralschäden vom Weißdorn in der Kapuze.

Zwei kleine Abstecher von der eigentlichen Runde führten uns zum „Bismarckturm“ und zum „ZweiMalPiMalR“ im Wald. Der Turm ist von den Feldern aus nicht zu sehen und versteckt sich hinter einer handvoll Windrädern am Waldrand.

Das Wetter klarte nach gut einer Stunde weiter auf, so dass wir einen schönen Blick in die Landschaft vom Eggegebirge werfen konnten.

Die Wegstrecke gestaltete sich wunderbar abwechslungsreich und der Herbst mit seinen Farben macht mir eh Freude.

Auf einem Streckenabschnitt begleitete uns – oder wir ihn – der Jakobsweg, der an der Michaelskapelle vorbei führt.

Von jedem der drei anliegenden Dörfchen aus windet sich ein Weg nach oben auf den Berg, gesäumt von Kreuzwegstationen und Bildstöcken diverser Heiliger.

Nachdem an der Bonusstation doch noch ein bisschen mehr Hirnschmalz und Zeit verwendet werden musste, um den letzten Fund des Tages zu loggen, ging es bei strömendem Regen wieder zurück zum Schloss an den „heimischen Herd“ für die Zubereitung vom Abendessen. … das nennt man Glück oder Cacherkönnen 😉

Über Stock und über Stein – über Höxken und Stöcksken 

In den neuen Tag startet es sich am besten mit einem leckerschmecker Frühstück mit Blick auf Park und Kirche.

Da wir morgen in Heiligenstadt Udos Papa im Krankenhaus und seine Schwester besuchen wollen, musste heute ein Powertrail die Cachestatistik ein wenig pimpen.

Von der Schlossbrauerei in Rehde ausgehend sammelten wir auf insgesamt 10 Kilometern und zwei Runden 29 Dösken ein.

Die Verstecke waren nicht übermäßig schwer, so dass wir uns nur der wunderbar verschlammten Wegstrecke widmen mussten. Udo hat sich dann auch einmal ordentlich ausglitschend Hose und Jacke versaut, aber die Knochen sind „Gott sei Dank“ alle heil geblieben.

Ein bisschen Hindernislauf war auch noch dabei, da der Sturm am vergangenen Wochenende einige Fichten in den Weg geworfen hatte, die noch überklettert oder umgangen werden mussten.

An den meisten Stationen konnten wir uns allerdings erfolgreich ins Logbuch eintragen und das Wetter spielte zumindest bis 14 Uhr ganz prima mit.

Auf der zweiten Runde bewunderten wir das Weidenpalais an der Brauerei und lernten noch ein paar Facetten der Weidenbewirtschaftung kennen. Das eindrucksvolle Naturbauwerk stand noch ordentlich im Grün und somit als Fotomotiv zur Verfügung.

Nach erfolgreicher Runde und mit ordentlich Hunger im Bauch besuchten wir eine nette kleine Imbissbude „Bauerndeele“, deren nettes Team hervorragende Hausmannskost servierte und auch bei der Portionsgröße nicht kleinlich war.

Herbst in Höxter 

Da wir in diesem Jahr in trauter Ökumene das 500 jährige Reformationsjubiläum begehen und somit am 31.10. (ausnahmsweise) und an Allerheiligen nicht zur Arbeit gehen dürfen, nutzten wir Schlaubis 3 weitere Urlaubstage für Ferien im „Töteburger Wald“.

Die Lynchpakete und das Geburtstagsgeschenk für Udos Schwester fix ins Auto gepackt, ging es am Montag mit dem Cachemobil zur Ferienwohnung nach Schloss Gehrden.

Das Schloss ist eigentlich eine mittelalterliche Klosteranlage, welche während der Säkularisation in ein Schloss umgewandelt wurde. Bevor im Jahr 2008 ein Hotel seinen Betrieb aufnahm, war das Objekt als Familienbildungsstätte vom Bistum Paderborn in Nutzung.

Bei der Ankunft suchten wir erst einmal die Zugangsmöglichkeit ins Haus. Schließlich fanden wir dann doch noch den gefühlt falschen Zugang zum Hotel und an die Rezeption. Die nette Empfangsdame brachte uns dann treppauf und treppab zu unserem Domizil der kommenden Tage.

Die Ferienwohnung liegt im ältesten Teil des Gebäudekomplexes und wurde sehr schön hergerichtet.

Wir (ich) bin ganz verzückt von diesem alten Gemäuer und freue mich über die alten Möbel und die Ruhe hier in Gehrden bei Brakel. Da ist mir der angesagte Nieselregen bei 6°Celsius schon fast Schnuppe.

Nach einem größeren Einkauf und dem Füllen des Kühlschrankes, blieb nun noch viel Zeit, um die Neuerwerbungen der Spielemesse Essen auszutesten und den Hotspot für die Mobilknochen einzurichten  ;-).

Megaevent „Let’s Zeppelin“

Voller Elan ging es mit dem Cachemobil gegen 9 Uhr zum Eventgelände. Dadurch, dass direkt beim Auffahren auf die Parkplätze die Gebühr kassiert wurde, staute sich der Besucherverkehr gehörig. Da die Schlange an der normalen Einlasskasse nicht minder kürzer war, holten wie uns die Eintrittsbänder am Helferstand und fuhren mit dem Shuttlebus  (von dem keiner wusste, wo sich die Haltestelle befindet) zurück in die Stadt. 

Beim Ausstieg an der Bushaltestelle am Hafen hielten an der Fähre ca. 20 Oldtimer, die auf dem Weg zu einer Rallye auf der anderen Bodenseeseite waren und auf die Überfahrt warteten. Je nach Alter der Fahrzeuge waren die Teilnehmer entsprechend gekleidet. Da waren die Labcaches bei uns erst einmal kurz vergessen und es stand eine Fotosession auf dem Programm. 

Irgendwann konnten wir uns dann doch von den schönen alten Vehikeln trennen und zur Lösung der LCs aufraffen. Hierzu schloss sich uns Jochen an – ein netter Kölner Geocacher mit Schweizer Wurzeln. 

Bei den Labcaches geht es an den Eventtagen dem Orgateam darum, die Sehenswürdigkeiten des Ortes oder passend zum Eventthema zu zeigen. Es gibt eine Koordinate mir einer Frage, die man über Hinweistafeln meist beantworten kann. Ein bisschen so wie bei dem Spiel „Ich seh‘ etwas, was du nicht siehst“ mit Mobilknochen. In Friedrichshafen drehte sich alles – wie soll es bei dem Eventnamen auch anders sein – um Graf Zeppelin. Mit den gelösten und direkt geloggten Antworten machten wir uns gegen Mittag wieder auf den Weg zum Eventgelände. 

Entspannt konnten wir nun das Eventlogbuch signieren und uns die verschiedenen Angebote der Aussteller und Sponsoren ansehen. Garmin hatte ein paar schicke neue Uhren im Programm und ich fand bei unserem Lieblingscoindesigner einen schönen TB-Anhänger, den mein Holder dann für mich erstand. 

Im Zeppelin Hangar gab es aber auch noch weitere interessante Infos zum Zeppelin entdecken, mal abgesehen von dem Zeppelin selbst, welcher in der Halle geparkt worden war.  Leider konnte man sich nicht die Kanzel von innen ansehen und einen Freiflug haben wir an dem Tag auch nicht gewonnen. Immerhin gab es für 8 Geocacher einen Freiflug zu gewinnen 😦

Wir traten nach dem Mittagessen an der Start- und Landebahn dann unseren Helferdienst an. Wie hatten das große Glück an den Stand mit den Tüftel-TBs helfen zu dürfen. An und an unterstütze uns Schmelli und auch Birre, der Ersteller und findige Bastler dieser Cachebehälter, schaute immer mal wieder bei uns am Strand vorbei und freute sich über den Trubel.

Um 18 Uhr ging das Event zu Ende. Wie räumten noch den Stand mit auf, holten uns die Helfercoins am Helfercoins ab und fanden „spontan“ noch am Gelände ein schönes TB-Hotel. Erste Regel bei Eventtagen: stehen mehr als vier Cacher mit GPS in der Hand an einer Stelle, darf man davon ausgehen, dass dort en Cache versteckt liegt. 

Auch das Logbuch für die Cacher, die zwar am Event teilnehmen, aber keinen Eintritt zahlen möchten für das Gelände, war klasse gestaltet worden. Wir nutzten nun noch das Cachemobil, um den letzten Labcache am etwas außerhalb liegenden Zeppelindorf zu lösen und um die Verpflegung für die Heimfahrt zu besorgen. 

So schnell sind zwei Wochen Urlaub vergangen. Uns hat es sehr gut gefallen und auch die Mischung aus Wandern, Cachen und Städtebummel hat gepasst. 

Chillen in Fischbach und meet&greet am Abend

Fischbach hatte es uns gestern bei unserem Ausflug zu den Pfahlbauten wirklich angetan. Bevor das stressige Event am Samstag starten sollte, bei dem wir dieses Mal auch als Helfer angemeldet waren, stand heute das Chillen im Vordergrund.

An diesem Steinstrand ist das Wasser super algenfrei und man kann bis zum Bauchnabel im See stehen und die Füße bewundern – wenn man nicht sooo kurzsichtig ist wie meinereiner.

Die meiste Zeit verbrachte das Pubertier im kühlen Nass. Wobei das Wasser im Bodensee über 20° Grad warm ist und somit wirklich als Freibad genutzt werden konnte. Ich nutzte die Zeit, um das Ausmalbuch weiter zu füllen und entsorgte mit den Spitzerresten schwungvoll meinen schwarzen Polychromos in der  Mülltonne.

Immerhin hielten wir es bis 15.30 Uhr am Wasser aus, bevor ich noch mal den ortsansässigen Supermarkt enterte für ein paar Flaschen Bodenseewein und Bier, um damit die Kolleg(inn)en zu beglücken. War ja Einiges los in meinen Objekten. :-/

An 18 Uhr trafen sich dann die Geocacher zum meet & greet im Biergarten auf der Promenade wir trafen alte Bekannte und lernten ein nettes belgisches Paar kennen. Die Organisatoren des Events wuselten herum. Um 19 Uhr brach dann ein ordentliches Unwetter los, was der Stimmung keinen Abbruch tat, da alle nur enger zusammen rutschten. Allerdings frierte ich nur auf dem Weg in die Juhe nach dem Temperatursturz dat Popöchen ab.

Doppelherz auf dem Weg in die Bronzezeit

Wir nähern uns dem Wochenende und Megaevent „Let’s Zeppelin“. Hier in der Bodenseeregion ist jetzt wieder richtig der Sommer eingekehrt und läßt die Quecksilbersäule über die 30° Celsius steigen. In diesem Urlaub hatten wir wettertechnisch von 3°-32° Grad an Temperatur und Wetterlagen wirklich alles dabei.

Aufgrund des Events waren bereits vergangenes Wochenende viele gelegten Dosen von den Ownern deaktiviert worden, so dass für uns nur wenige schöne und aufwendige Caches am Start geblieben sind. Umso erfreulicher, wenn der Holde auf dem Weg zu den Pfahlbauten nach Uhldingen-Mühlhofen ein paar wirkliche Kleinode ausmachen konnte.

Bei einem Multi z.B. hatte sich ein Steinmetz sehr viel Mühe gegeben und die Mechanismen und Behältnisse in Stein gemeißelt. Mit den entsprechenden Geschichten dazu, waren diese Caches ein echtes Highlight, für die der Göttergatte beim Loggen auch brav ein Schleifchen vergeben hat.

Der nächste Stop führte uns zum Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen. Ein privater Verein für Pfahlbau und Heimatkunde gegründet im Jahr 1922 trägt das nichtstaatliche Freilichtmuseum. Nach Vorbild der Pfahlbauten, die man bei Tauchausgrabungen in Unteruhldingen gefunden hat, wurden einige Häuser rekonstruiert. Weitere Vorbilder sind wissenschaftliche Funde aus Schussenried, Buchau und Sipplingen.

In den Häusern werden Szenen aus der jeweiligen Bauzeit dargestellt oder Mitarbeiter des Vereins erläutern und demonstrieren in den Gebäuden das Leben der Menschen, die Entstehung der Häuser, die Herstellung von Bronze, Werkzeugen, Nahrungsmitteln usw. Die beliebtesten Fragen werden auf der Internetpräsenz des Museums beantwortet. Mir ist beim Museumsbesuch aufgefallen, dass im Geschichtsunterricht zwischen Neandertaler und der Antike das Bronzezeitalter gar nicht behandelt wurde.

Gut abgefüttert mit Informationen und müde von der Hitze zog es uns am späten Nachmittag zurück zur Juhe. Nach dem obligatorischen Abendbrot am Bodensee nutzte das Pubertier die Zeit für eine ausgiebige Dusche – nach einer improvisierten Schwimmrunde im Wasser auch notwendig, während der Holde mit mir das Eriskircher Ried erkundete.

Zufälligerweise lag auch hier ein toll gemachter Cache, den wir allerdings nur mit dem Owner als Telefonjoker heben konnten. Darauf muss man auch erst einmal kommen… 😀

Da ich nach diesem Luschitag noch Lust auf einen Cappuccino hatte, ging es für die Ü40-Fraktion noch einmal per Pedes in Richtung Stadtkern auf die Promenade. Dabei sichteten wir beim Käffchentrinken die ersten bekannten Gesichter aus der Geocachergemeinde und auch die TB-Aufkleberdichte auf den parkenden Cachemobilen im Stadtgebiet hatte rasant zugenommen.